Phantom Blade Zero: Alle Waffen, Phantom Edges und die besten Builds im Überblick

Soul hat nur wenige Tage zu leben, und was er in dieser Zeit in der Hand hält, entscheidet über Sieg oder Niederlage. Das Kampfsystem von Phantom Blade Zero zeigt von der ersten Minute an, dass Waffen hier mehr sind als Zahlenwerte auf einem Inventarbildschirm. Jede Klinge, jede Faust und jede Kanone verändert Reichweite, Rhythmus und Spielgefühl.

Dieser Guide erklärt, wie das Waffensystem aufgebaut ist, welche Waffen bekannt sind, wie du Builds zusammenstellst und wie du bei Upgrades, Materialien und Bossen die richtigen Entscheidungen triffst.

Wichtiger Hinweis vorab: Das Spiel ist am 29. Oktober 2026 für PC und PlayStation 5 erschienen. Viele Details stammen aus Präsentationen, Demos und Entwicklerinterviews der Zeit vor dem Release. Wo konkrete Werte oder Fundorte noch nicht gesichert sind, sage ich das offen, statt etwas zu erfinden. Der Guide konzentriert sich auf das, was belastbar bekannt ist, und auf Prinzipien, die du direkt im Spiel anwenden kannst.

Das Waffensystem im Überblick

Schon die Zahl zeigt, wie stark das Spiel auf Auswahl setzt. Zum Start gibt es 30 Hauptwaffen und 25 Zweitwaffen, die sogenannten Phantom Edges. Weil die Entwickler bei den Hauptwaffen von „mehr als 30“ sprechen, liegt die Gesamtzahl über 55, auch wenn die endgültige Zahl nie genau beziffert wurde. Wenn du also irgendwo „über 50“, „über 55“ oder „rund 60“ liest, ist das keine Widerspruchsfrage, sondern eine Frage der Zählweise.

Das System ruht auf zwei Säulen:

  • Hauptwaffen (Blades): Sie bestimmen deinen Kampfstil im direkten Nahkampf. Dazu gehören klassische Schwerter, flexible Klingen, Fäuste und Hämmer. Sie ändern Reichweite, Tempo und das Verhalten gegen verschiedene Verteidigungen.
  • Phantom Edges: Diese Zweitwaffen liegen auf einer eigenen Taste und ergänzen deinen Nahkampf, etwa mit Fernangriffen, Flächenschaden oder Unterstützung. Sie werden mit R2 aktiviert.

Der entscheidende Punkt: Du entscheidest nicht einmal, sondern ständig neu. Du trägst immer vier Waffen bei dir, zwei Hauptwaffen und zwei Phantom Edges, und kannst dieses Loadout außerhalb von Kämpfen wechseln. Dieses Vier-Slot-Prinzip ist das Herz jeder Build-Planung.

Warum Waffenwahl hier wirklich zählt

In vielen Action-Rollenspielen reicht eine Lieblingswaffe fürs ganze Spiel. Phantom Blade Zero will das nicht. Entwickler S-Game bestätigte in einem Interview mit 4Gamer, dass es mindestens 50 Bosse gibt. Bei so vielen Duellen entstehen zwangsläufig Gegner, bei denen dein bevorzugtes Setup an Grenzen stößt.

Drei Faktoren machen die Waffenwahl zur taktischen Entscheidung:

  1. Gegnertyp: Schwer gepanzerte oder schildtragende Gegner reagieren anders auf Hiebe als schnelle, bewegliche Kontrahenten.
  2. Distanz: Manche Bosse halten dich auf Abstand, andere bedrängen dich im Nahkampf. Eine Fernoption kann den Unterschied machen.
  3. Gruppenkämpfe: Gegen mehrere Feinde brauchst du Flächenkontrolle statt reinem Einzelzielschaden.

Ein Beispiel aus der Praxis der Vorabberichte: Schwere Stumpfwaffen gelten als besonders wichtig gegen Schilde. Wer sich also nur auf schnelle Klingen verlässt, kann an Schildträgern ins Stocken geraten. Genau dafür hast du den zweiten Hauptwaffen-Slot.

Die bekannten Hauptwaffen im Detail

Die folgenden Waffen wurden in Demos, Trailern und Präsentationen gezeigt. Eine vollständige, offizielle Liste mit allen Werten ist nicht Teil der Vorabinformationen gewesen. Deshalb beschreibe ich Charakter und Spielgefühl und nenne keine Zahlen, die ich nicht belegen kann.

Zwillingsklingen: Tempo und Druck

Die Zwillingsklingen prägen den ersten Eindruck des Kampfsystems. Die kürzere Klinge lässt sich am Ende einer Quadrat-Dreieck-Kette werfen und richtet geschwächte Gegner aus der Ferne hin. Das macht sie zur Waffe für Spieler, die Druck aufbauen und Gegner ohne Pause weiter bearbeiten wollen.

Geeignet für: aggressive Spielweise, Kombos, Finisher ohne Unterbrechung des Flusses.

Schwäche: Gegen stark verteidigende oder gepanzerte Gegner brauchst du Geduld oder einen Wechsel auf eine wuchtigere Waffe.

Sanguine: Der Wutsturm

Sanguine fällt durch seine Spezialattacke auf. Der L2-Angriff überschüttet den Gegner mit einem Sturm wilder Hiebe und eignet sich damit gut gegen zähere Feinde, die einen geradlinigen Burst überstehen. Wenn dir ein Boss viel Gesundheit und wenig Fehler gönnt, ist diese Waffe ein sinnvoller Kandidat.

Geeignet für: lange Duelle, Spieler, die gern mit starken Spezialangriffen Fenster nutzen.

Jagged Steel und Man-Cutter

Beide Waffen tauchten in der Gameplay-Demo auf. Zu Moveset-Details, Werten und Fundorten gab es in den Vorabquellen keine verlässlichen Angaben, die ich hier weitergeben möchte. Mein Rat: Probiere beide aus, sobald du sie findest, und achte auf Reichweite, Angriffsgeschwindigkeit und darauf, wie gut sie sich nach einem Parry anfühlen.

Bashpole: Die Belohnung für den ersten Boss

In der Demo erhältst du Bashpole als Belohnung, wenn du Wan Jun „Coppermaul“ besiegst. Das zeigt ein wichtiges Designprinzip: Bosse sind Waffenquellen. Wer Gegner besiegt, öffnet neue Spielstile.

Seamless Death

Auch Seamless Death wird zu den gezeigten Hauptwaffen gezählt. Genauere Eigenschaften sind aus meiner Recherche nicht ausreichend belegt. Lies deshalb die Waffenbeschreibung im Spiel und teste die Moves im Training, bevor du dich festlegst.

Fäuste und Hämmer: Die Wucht-Fraktion

Neben Klingen gibt es Waffen, die auf rohe Kraft setzen. In den Vorabberichten heißt es, eiserne Fäuste und Hämmer liefern die nötige Durchschlagskraft. Sie sind die Antwort auf Verteidigung, die schnelle Klingen abprallen lässt.

Phantom Edges: Dein zweites Standbein

Die Phantom Edges sind die Zweitwaffen und erweitern deinen Werkzeugkasten enorm. Anders als die Hauptwaffen definieren sie weniger deinen Grundrhythmus, sondern lösen konkrete Probleme.

Zwei Beispiele aus den Präsentationen:

  • Tiger Cannon: Kann Platz schaffen, indem sie eine weit entfernte Formation trifft. Perfekt, wenn Bogenschützen oder Gegnergruppen aus der Distanz Druck machen.
  • Flaming Mane: Verhindert, dass dich mehrere Gegner umzingeln. Das macht sie zum Kandidaten für Arenakämpfe mit mehreren Feinden.

Phantom Edges sind kein Beiwerk. Sie ergänzen Lücken deiner Hauptwaffen. Wer zwei Nahkampfwaffen mit ähnlichem Profil führt, sollte mindestens eine Phantom Edge für Fernkontrolle oder Fläche wählen.

Builds: So stellst du dein Vier-Slot-Loadout zusammen

Eine gute Zusammenstellung beginnt nicht bei der Lieblingswaffe, sondern beim Problem. Builds beginnen mit den Anforderungen des jeweiligen Kampfes. Hier sind vier Grundmuster, die sich aus den bekannten Eigenschaften ableiten.

Build 1: Der Druck-Aggressor

  • Hauptwaffe 1: Zwillingsklingen für flüssige Kombos und Wurf-Finisher
  • Hauptwaffe 2: Eine wuchtige Waffe (Hammer oder Fäuste) als Antwort auf Schilde
  • Phantom Edge 1: Fernoption wie Tiger Cannon
  • Phantom Edge 2: Flächenkontrolle wie Flaming Mane

Stärke: Du hast für fast jede Situation eine Antwort. Risiko: Du musst Tastenbelegung und Wechsel gut beherrschen, sonst verlierst du den Rhythmus.

Build 2: Der Boss-Duellant

  • Hauptwaffe 1: Sanguine für Burst-Fenster mit der L2-Attacke
  • Hauptwaffe 2: Eine schnellere Waffe für sichere, kurze Trefferfolgen
  • Phantom Edges: Zwei Optionen, die Schaden auf ein Ziel konzentrieren oder Distanz überbrücken

Dieses Setup passt zu den vielen Einzelkämpfen im Spiel. Bei 50+ Bossen wirst du es häufig anpassen wollen.

Build 3: Der Gruppenjäger

  • Hauptwaffen: Eine flächenstarke und eine einzelzielstarke Waffe
  • Phantom Edges: Beide auf Kontrolle und Umzingelungsschutz ausgelegt

Ideal für Abschnitte mit vielen Gegnern, in denen du nicht wegen deiner Positionierung verlieren willst.

Build 4: Der Experimentierer

Das Spiel belohnt das Ausprobieren, weil du nicht für immer festgelegt bist. Du kannst einen Build neu aufbauen, wenn ein Fund besser zu deinem Stil passt. Nutze das aktiv: Behalte immer einen Slot für etwas Neues.

Upgrades, Materialien und Neuanfang ohne Frust

Das Upgrade-System ist so gebaut, dass Wechsel nicht bestraft werden. Zwei Dinge sind hervorzuheben:

Upgrades verändern Techniken. Verbesserungen erhöhen nicht nur Werte. Mit der Entwicklung einer Waffe schaltest du andere Formen und Techniken frei, die deine Kampfoptionen verändern. Eine aufgewertete Waffe fühlt sich also nicht nur stärker, sondern auch anders an. Plane deshalb nicht nur nach Schadenszahlen, sondern teste nach jedem Upgrade die neuen Möglichkeiten.

Materialien gehen nicht verloren. Eine Waffe, die du nach einem mächtigen Gegner erhältst, ist nicht unbedingt zu schwach für den sofortigen Einsatz, weil sich ihre Aufwertung mit den Materialien der vorherigen Ausrüstung finanzieren lässt. Das nimmt dir die Angst vor dem Wechsel. Du musst nicht befürchten, wertvolle Ressourcen in die falsche Waffe gesteckt zu haben.

Empfehlung: Konzentriere dich in der ersten Spielphase auf zwei Hauptwaffen und ein bis zwei Phantom Edges, die du gut kennst. Streue deine Materialien nicht auf zehn Waffen. Wenn du dann eine bessere Option findest, wechselst du bewusst und profitierst vom Recycling-Prinzip.

Bosse als Waffenquelle: Warum sich jeder Sieg lohnt

Das Beispiel Bashpole zeigt, wie Waffen ins Spielgefüge eingebettet sind. Bosse sind nicht nur Hindernisse, sondern Schlüssel zu neuen Spielstilen. Daraus folgt eine einfache Strategie:

  • Besiege Bosse, auch wenn du dich knapp verstärkt fühlst, denn die Belohnung kann ein Kampfsystem-Update sein.
  • Prüfe nach jedem Sieg sofort die neue Waffe, bevor du weiterläufst.
  • Nutze Hubs und sichere Zonen zum Testen, nicht mitten im nächsten Gefecht.

Auch die Erkundung zählt. Du findest Waffen während der Erkundung von Wulin. Seitenwege, Nebenaufgaben und versteckte Bereiche lohnen sich also aus Ausrüstungssicht. In der Demo waren zum Beispiel Umgebungsrätsel Teil des Spiels, bei denen Barrieren zerbrochen werden mussten, um versteckte Höhlen zu erreichen.

Schwierigkeitsgrade und Waffenwahl

Vorab wurden mehrere Schwierigkeitsmodi vorgestellt, und Berichte sprechen von drei bis vier Stufen. Die genaue Beschreibung unterscheidet sich je nach Quelle, deshalb prüfe die Auswahl im Spiel selbst. Für die Waffenwahl heißt das:

  • Auf niedrigeren Stufen kannst du freier experimentieren, weil Fehler weniger hart bestraft werden. Das ist ideal, um unbekannte Waffen kennenzulernen.
  • Auf höheren Stufen wird Matchup-Denken wichtiger. Dort lohnt es sich, Bossen gezielt mit dem passenden Loadout zu begegnen.

Ein sinnvoller Plan: Lerne das Moveset einer Waffe auf Normal, bevor du sie in einem schweren Duell einsetzt.

Praktische Tipps für den Alltag mit den Waffen

1. Lerne Kombos in Schichten. Beginne mit der Grundkette deiner Hauptwaffe, ergänze dann Spezialattacken und zuletzt den Wechsel zur zweiten Waffe. Wer alles gleichzeitig lernen will, verliert Timing.

2. Nutze Finisher bewusst. Beispiele wie der Klingenwurf der Zwillingsklingen zeigen, dass bestimmte Kombos Gegner ausschalten können, die du schwächst. Plane Angriffsfolgen auf dieses Ziel hin.

3. Wechsle nach Gegnerverhalten, nicht nach Gewohnheit. Wenn ein Boss deine Hiebe abblockt, wechsle auf eine wuchtigere Option, statt dieselbe Kombo zu wiederholen.

4. Halte eine Fernoption bereit. Nicht jeder Gegner kommt zu dir. Eine Phantom Edge mit Reichweite spart dir gefährliche Annäherungen.

5. Teste im sicheren Raum. Neue Waffe heißt neues Timing. Probiere sie an einfachen Gegnern aus, bevor du sie in einen Bosskampf mitnimmst.

6. Achte auf deine Eingabegeräte. Das Spiel setzt auf präzise, zeitkritische Eingaben. Auf der PS5 werden laut Store-Eintrag haptisches Feedback und adaptive Trigger des DualSense unterstützt. Das kann dir helfen, Trefferrückmeldung und Timing besser zu spüren.

Häufige Fragen zu den Waffen

Wie viele Waffen gibt es in Phantom Blade Zero? Mehr als 55 insgesamt: über 30 Hauptwaffen und 25 Phantom Edges. Die exakte Endzahl wurde nicht offiziell genau genannt.

Kann ich mehrere Waffen gleichzeitig nutzen? Ja. Du trägst zwei Hauptwaffen und zwei Phantom Edges gleichzeitig. Das Loadout kannst du außerhalb von Kämpfen anpassen.

Gibt es eine beste Waffe? Eine pauschale Antwort wäre unseriös. Das Spiel ist auf Vielfalt und Matchups ausgelegt. Eine Waffe, die gegen einen Boss glänzt, kann gegen den nächsten schwächeln. Erwarte, dass Community-Rankings sich in den ersten Wochen noch deutlich verschieben.

Verliere ich Ressourcen, wenn ich die Waffe wechsle? Nach den bekannten Informationen nicht in dem Maß, wie man befürchten würde. Materialien früherer Ausrüstung können in neue Waffen fließen.

Brauche ich einen Controller? Du kannst nach Vorliebe spielen, doch das Kampfsystem profitiert von präzisen Eingaben, besonders bei engen Timing-Fenstern.

Fazit: Vielfalt als Spielprinzip

Die Waffen in Phantom Blade Zero sind kein Nebenschauplatz, sondern das Rückgrat des Kampfsystems. Mit mehr als 55 Optionen, einem Vier-Slot-Loadout, Upgrades, die Techniken freischalten, und Bossen als Waffenquellen entsteht ein System, das Experimentieren belohnt und Fehlentscheidungen verzeiht.

Die wichtigsten Grundsätze zum Mitnehmen:

  • Plane dein Loadout nach dem Problem, nicht nach der Lieblingswaffe.
  • Kombiniere eine schnelle mit einer wuchtigen Hauptwaffe.
  • Nimm mindestens eine Phantom Edge für Fernkontrolle oder Fläche mit.
  • Konzentriere Materialien anfangs auf wenige Waffen, wechsle aber mutig, wenn etwas besser passt.
  • Teste neue Funde sofort und in sicherer Umgebung.

Da das Spiel erst vor wenigen Tagen erschienen ist, werden Community und Entwickler in den kommenden Wochen noch viele Details nachliefern: genaue Werte, Fundorte und Matchups. Lies Waffenbeschreibungen im Spiel genau, vertraue deinem eigenen Gefühl im Kampf und gib einer Waffe zwei, drei Versuche, bevor du sie abschreibst.

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